Wasserbasierter Landschafts-Mulch-Klebstoff zur Stabilisierung von Kies und Mulch
Modell: 616-50 Mischverhältnis: Sprühen oder Vorvermischen
616-50 ist ein wasserbasierter Acrylemulsions-Bindemittel, der zur Stabilisierung loser Landschaftsmaterialien wie Kies, Schotter, Holzhackschnitzel und Rinde entwickelt wurde. Er kann entweder durch Sprühen auf bestehende Oberflächen aufgetragen oder vor der Verlegung mit dem Zuschlagstoff vermischt werden. Nach Verdunstung des Wassers und Aushärtung hilft das Bindemittel, lose Materialien zusammenzuhalten und eine stabilere Landschaftsoberfläche zu erhalten.
Wichtige Produktmerkmale:
- Wasserbasierter Acryl-Emulsion
- Guter Fluss und Materialabdeckung
- Wasserbeständig nach Aushärtung
- Anwendung durch Sprühen oder Vorvermischen
Typische Anwendungen:
Kiesstabilisierung · Holzhackschnitzel-Bindung · Rindenmulch-Stabilisierung · Gartenwege · Landschaftsgestaltungs-Randbegrenzungen
- Übersicht
- Empfohlene Produkte
- Schütteln Sie das Produkt vor Gebrauch gründlich durch und bereiten Sie das Material gemäß der erforderlichen Sprühdilution vor. Tragen Sie die erste Schicht gleichmäßig über die gesamte Landschaftsoberfläche auf. Bei Kiesanwendungen kann das Material anschließend umgedreht oder leicht geharkt werden, damit das Bindemittel auch die tiefer liegenden Kontaktstellen erreicht.
- Tragen Sie eine zweite Schicht auf, verdichten Sie die Oberfläche und lassen Sie den behandelten Bereich bis zum nächsten Tag ungestört. Falls erforderlich, kann anschließend eine dritte, leichte Schicht als Abschlussschicht aufgetragen werden. Sorgen Sie während der anschließenden Trocknungsphase für gute Lüftung und trockene Bedingungen.
- Bei Sprühapplikation sieht die aktuelle technische Spezifikation ein Bindemittel‑zu‑Wasser‑Verhältnis von 100:20–30 nach Gewicht und einen Referenz‑Bindemittelverbrauch von ca. 0,5 kg/m² vor.
- Bei Kiesanwendungen beträgt das empfohlene Referenzverhältnis 1 Teil Bindemittel zu 25 Teilen Kies nach Gewicht. Mischen Sie gründlich, bis die Kiespartikel gleichmäßig mit dem Bindemittel umhüllt sind.
- Bereiten Sie den Verlegebereich vor der Verlegung vor. Installieren Sie gegebenenfalls eine Unkrautkontrollfolie über die vorbereitete Unterlage. Verteilen Sie das gemischte Material gleichmäßig auf einer Verlegedicke von ca. 20 mm und verdichten Sie die Oberfläche mit einem geeigneten Glättekelle, einer flachen Platte oder einem ähnlichen Werkzeug.
- Lassen Sie das verlegte Material je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Baustellenbedingungen ca. 12–36 Stunden lang in einer gut belüfteten, trockenen Umgebung ruhen.
- Das angegebene Mischungsverhältnis und die Verlegebedingungen sind Richtwerte. Der tatsächliche Bindemittelverbrauch kann je nach Korngröße, Materialabsorption, Oberflächenbeschaffenheit und erforderlichem Stabilisierungsgrad variieren.
- Die Verlegefläche und das Landschaftsmaterial müssen vor dem Auftragen des Bindemittels sauber, trocken und strukturell stabil sein. Staub, Unkraut, stehendes Wasser und lose Verunreinigungen sind zu entfernen. Auch der zum Verkleben verwendete Kies muss trocken sein, da Oberflächenfeuchtigkeit den Kontakt mit dem Bindemittel beeinträchtigen kann.
- Die technische Spezifikation verlangt, dass die Umgebungstemperatur während der Verarbeitung sowie für 48 Stunden danach mindestens 15 °C beträgt und die relative Luftfeuchtigkeit höchstens 90 % beträgt; in diesem Zeitraum darf kein Regen oder Schnee fallen.
- Für praktische Außenanwendungen sind warme und trockene Bedingungen zu bevorzugen, da niedrigere Temperaturen den Aushärtungsprozess verlangsamen können. Die Produktanleitung empfiehlt, die Verarbeitung bei klarem Wetter durchzuführen und den behandelten Bereich während der anfänglichen Aushärtephase vor Regen oder Schnee zu schützen.
- Bei einer Referenzdicke von 2 mm erfolgt die Anfangshärtung bei Raumtemperatur in etwa 18 Stunden, während die Endhärtung bei Raumtemperatur etwa 24 Stunden dauert. Je nach tatsächlicher Verlegeart und äußeren Bedingungen kann für behandelte Landschaftsflächen eine zusätzliche Trockenzeit von 12 bis 36 Stunden ohne Störung erforderlich sein.
- Der angegebene Einsatztemperaturbereich für das gehärtete Material beträgt 10 °C bis 70 °C.
- Da sich die äußeren Bedingungen stark unterscheiden können, sind die Angaben zu den Härtungszeiten als Richtwerte und nicht als garantierte feste Zeiten für jede Landschaftsverlegung zu verstehen.
- Bei der Sprühbehandlung einer bestehenden Landschaftsoberfläche beträgt der aktuelle Referenzverbrauch etwa 0,5 kg Binder pro Quadratmeter, bevor standortspezifische Schwankungen berücksichtigt werden. Die empfohlene Sprühverdünnung beträgt 100 Teile Binder zu 20–30 Teilen Wasser nach Gewicht.
- Bei der Verlegung von vorgemischtem Kies beträgt das empfohlene Referenzverhältnis 1:25 (Binder zu Kies) nach Gewicht. Als Beispiel benötigen 10 kg Kies etwa 0,4 kg Binder, während 25 kg Kies bei der Referenzformulierung etwa 1,0 kg Binder erfordern.
- Auch die Korngröße ist entscheidend. Gemäß der aktuellen Produktspezifikation wird Kies mit einer Korngröße im Bereich von 4–7 mm bevorzugt. Größere Korngrößen im Bereich von 19–25 mm können unter geeigneten Bedingungen ebenfalls gut eingesetzt werden, während Korngrößen über 25 mm nicht empfohlen werden.
- Bei der Planung der Anwendung ist auch die Einbautiefe zu berücksichtigen. Gemäß der aktuellen technischen Spezifikation liefert eine Oberflächentiefe von ca. 6–12 mm das bevorzugte Ergebnis, während Tiefen im Bereich von 19–25 mm unter geeigneten Bedingungen immer noch eine gute Leistung ermöglichen. Tiefen über 25 mm werden nicht empfohlen.
- Bei der Vor-Misch-Installationsmethode sieht die aktuelle Anwendungsanleitung eine ungefähre Einbautiefe von 20 mm vor der Verdichtung vor. Die tatsächliche Tiefe sollte daher gemeinsam mit der Korngröße, der Installationsmethode und der erforderlichen Oberflächenstabilität festgelegt werden.
- Für kommerzielle Projekte sollten Kunden bei der Anfrage nach einer Materialempfehlung den Materialtyp, die ungefähre Korngröße, die erforderliche Installationsfläche und die vorgesehene Installationsmethode angeben. Dadurch können Verbrauchs- und Prozessempfehlungen genauer an das jeweilige Projekt angepasst werden.
- 616‑50 ist ein wasserbasiertes System und muss während Lagerung und Anwendung vor unnötigem Wasserverlust geschützt werden. Nach dem Öffnen sollte der Behälter unverzüglich wieder verschlossen werden. Gemäß den aktuellen Produktanweisungen sollte der Deckel innerhalb von ca. fünf Minuten nach Gebrauch sicher geschlossen werden, um Verdunstung von Wasser und Veränderungen des Produktzustands zu verhindern.
- Lagern Sie das Produkt in der Originalverpackung an einem kühlen, kontrollierten Ort. Die empfohlene Lagertemperatur beträgt 20 °C–30 °C. Das Produkt ist empfindlich gegenüber Frost und muss unter kontrollierten Bedingungen innerhalb des empfohlenen Temperaturbereichs gelagert werden. Halten Sie den Originalbehälter fest verschlossen und vermeiden Sie ungeeignete Lagerumgebungen.
- Die angegebene Haltbarkeit beträgt 12 Monate in der Originalverpackung bei Einhaltung der empfohlenen Lagerbedingungen.
- Die Applikationsausrüstung sollte unmittelbar nach Gebrauch gereinigt werden. Sprühflaschen, Sprühausrüstung und zugehörige Werkzeuge können mit Wasser ausgespült werden, bevor der Bindemittel abbindet. Sobald ausgehärtetes Material in der Sprühausrüstung angesammelt ist, wird die Reinigung erheblich erschwert und kann zu Verstopfungen führen.
- Bei installierten Landschaftsflächen hängen die Wartungsanforderungen vom Verkehrsaufkommen und der Umgebungseinwirkung ab. Die aktuelle Produktanleitung empfiehlt eine jährliche Neu-Beschichtung für Bereiche mit häufigem Fußgängerverkehr und eine Neu-Beschichtung etwa alle 24 Monate für überwiegend dekorative Bereiche.
- Während Handhabung und Applikation sollten Benutzer geeignete Handschuhe, Augenschutz und Schutzkleidung tragen sowie die jeweilige Sicherheitsdatenblätter (SDS) und die geltenden Arbeitssicherheitsvorschriften befolgen.
Was ist Landschafts-Mulch-Kleber?
Ein wasserbasierter Bindemittel für lockere Landschaftsmaterialien
Landschafts-Mulch-Kleber 616‑50 ist eine wasserbasierte Acrylemulsion, die zur Verbindung und Stabilisierung loser Materialien im Landschaftsbau entwickelt wurde. Typische Materialien umfassen Kies, Schotter, Holzhackschnitzel und Rindenmulch, die in Gartenbereichen, Wegen, Einfassungen und dekorativen Außenflächen eingesetzt werden.
Im Gegensatz zu starren Harzsystemen, die zur Herstellung dicker struktureller Bodenbeläge konzipiert sind, soll dieses Produkt in die Kontaktflächen zwischen losen Landschaftspartikeln eindringen und diese beschichten. Wenn das Wasser der Formulierung verdunstet, bildet der verbleibende Bindemittelverbund Verbindungen zwischen benachbarten Materialien und verringert so unerwünschte Bewegung, die durch normale Umwelteinflüsse und Fußgängerverkehr verursacht wird.
Das Produkt kann bei Raumtemperatur oder unter mäßig erhöhten Aushärtungsbedingungen eingesetzt werden. Aufgrund seiner flüssigen Konsistenz lässt es sich gleichmäßig auf unregelmäßigen Oberflächen sowie zwischen einzelnen Landschaftsbaustoffen verteilen. Dadurch eignet es sich sowohl für die Instandhaltung bereits verlegter Landschaftsoberflächen als auch für die Vorbereitung neu verlegter Materialien.
616‑50 wird vor der Aushärtung als milchig-weiße Flüssigkeit geliefert. Für eine gleichmäßige Verarbeitung sollte das Material während der Lagerung stets dicht verschlossen aufbewahrt und vor Gebrauch – je nach gewähltem Verlegeverfahren – gründlich gemischt oder geschüttelt werden.


Geeignete Landschaftsbaustoffe
Entwickelt für gängige lose Landschaftsbaustoffe
616‑50 ist mit mehreren weit verbreiteten losen Landschaftsbaustoffen kompatibel, darunter Kies, Schotter, Kleinstein, Holzhackschnitzel, Rindenmulch sowie andere geeignete dekorative Landschaftsbaustoffe, bei denen eine verbesserte Oberflächenstabilität erforderlich ist.
Kies & Kleinstein
Geeignet zur Stabilisierung kleiner, lockerer Kiesarten, die bei dekorativer Landschaftsgestaltung, Gartenwegen und Randbereichen eingesetzt werden. Bei Kiesanwendungen beeinflussen Korngröße und Einbautiefe unmittelbar das endgültige Verfestigungsergebnis.
Zerkleinerte Steine
Der Binder kann sich zwischen unregelmäßigen Schotterkörnern verteilen und so nach dem Aushärten eine Oberflächenverschiebung verringern.
Holzsplitter
Geeignet für Landschaftsbereiche, in denen Rindenmulch zusätzliche Oberflächenstabilität benötigt, ohne das Erscheinungsbild des ursprünglichen Landschaftsmaterials zu verändern.
Rindenmulch
Kann auf lockeren Rindenmaterialien angewendet werden, die im Bereich von Pflanzstellen und dekorativen Landschaftselementen verwendet werden.
Bei Kiesanwendungen bietet die Korngröße von 4–7 mm den empfohlenen Leistungsbereich gemäß der aktuellen technischen Spezifikation. Größere Körner können ebenfalls unter geeigneten Einbaubedingungen verwendet werden; Material mit einer Korngröße über 25 mm wird jedoch nicht empfohlen.
Die Auftragsdicke der Oberfläche ist ebenfalls zu berücksichtigen. Eine Tiefe von ca. 6–12 mm liefert das empfohlene Ergebnis, während 19–25 mm je nach Materialart und Einsatzbedingungen immer noch eine gute Leistung ermöglichen.
Die endgültige Empfehlung sollte daher auf dem Landschaftsmaterial, der Korngröße, der Einbautiefe und der erforderlichen Oberflächenstabilität beruhen – nicht allein auf dem optischen Eindruck der fertigen Landschaft bei Auswahl des Bindemittels.

Typische Landschaftsanwendungen
Geeignet für dekorative und funktionale Landschaftsbereiche
616‑50 kann in Landschaftsbereichen eingesetzt werden, in denen lockere Kiesarten, Holzhackschnitzel, Rindenmulch oder ähnliche Materialien eine verbesserte Oberflächenstabilität benötigen. Typische Anwendungen umfassen Blumenbeete, Landschaftsrandbereiche, Gartenwege, dekorative Kiesflächen, Baumumgrenzungen und landschaftlich gestaltete Bereiche rund um Terrassen. Die Eignung für den jeweiligen Einsatz ist anhand der Materialart, der Korngröße, der Einbautiefe und der erwarteten Verkehrsbelastung zu bewerten.

So wirkt das Bindemittel
Von einer Flüssigkeitsauflage zu einer stabilisierten Oberfläche
616-50 arbeitet durch einen Wasserverdampfungs- und Bindemittelbildungsprozess. Während der Anwendung wird das flüssige Material auf Kies, Holzsplitter oder andere geeignete Landschaftsmaterialien verteilt. Das Bindemittel erreicht die Kontaktstellen zwischen den einzelnen Partikeln, während die Wasserphase allmählich verdunstet.
Unter geeigneten Umweltbedingungen verlässt das Wasser das System während der Härtungsphase. Nach der Härtung verbindet der verbleibende Acrylbindemittel benachbarte Partikel und hilft, eine stabilere Oberfläche zu schaffen.
Eine ordnungsgemäße Verdichtung ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Wenn man das behandelte Material nach dem Auftragen des Bindemittels drückt oder verdichtet, erhöht sich der Kontakt zwischen den benachbarten Partikeln und hilft dem Bindemittel, bessere Bindpunkte zu bilden.
Die Auftragsdicke, die Materialgröße, der Feuchtigkeitsgehalt und die Witterungsbedingungen können alle das Ergebnis beeinflussen. Der Untergrund und das Landschaftsmaterial sollten daher vor der Verlegung sauber und trocken sein. Stauendes Wasser, Staub, Unkraut und andere Verunreinigungen sind vor dem Auftragen des Bindemittels zu entfernen.
Für die Außenaufstellung sollte trockenes Wetter gewählt werden, damit Regen den initialen Aushärtungsprozess nicht unterbricht.

Zwei Auftragsmethoden
Sprühapplikation oder Vorvermischte Verlegung
616‑50 unterstützt zwei Hauptauftragsverfahren, je nachdem, ob das Landschaftsmaterial bereits verlegt wurde.
Sprühanwendung
Die Sprühapplikation eignet sich für bereits platziertes Landschaftsmaterial.
Vormisch‑Applikation
Die Vormischung eignet sich für Landschaftsmaterialien, die noch nicht verlegt wurden.

Anwendungsbedingungen & Aushärtung
Feuchtigkeit, Temperatur und Trockenbedingungen kontrollieren
Die Einhaltung korrekter Anwendungsbedingungen ist wichtig, um eine gleichmäßige Haftleistung zu erzielen.

Technische Daten
Technische Referenz für 616‑50
Die folgenden Werte dienen als technische Referenz für die Produktbewertung und die Planung des Einsatzes.
| Eigentum | 616‑50 |
|---|---|
| Produkttyp | Wasserbasierter Acryl-Emulsions-Binder |
| Erscheinungsbild | Milchig-weiße Flüssigkeit |
| Dichte | 1,03 ± 0,05 g/cm³ |
| Viskosität | 400 ± 200 mPa·s |
| Viskositäts-Prüfbedingung | Brookfield DV2TRV, 25 °C |
| Ersthärtung, 2 mm | Ca. 18 Stunden bei Raumtemperatur |
| Endhärtung, 2 mm | Ca. 24 Stunden bei Raumtemperatur |
| Betriebstemperaturbereich | 10 °C–70 °C |
| Verdünnungsreferenz für Sprühverfahren | Bindemittel : Wasser = 100 : 20–30 |
| Verbrauchsreferenz für Sprühverfahren | Ca. 0,5 kg/m² Bindemittel |
| Kies-Vormischungsverhältnis | Bindemittel : Kies = 1 : 25 nach Gewicht |
| Empfohlene Kieskorngröße | 4–7 mm |
| Empfohlene Auftragsdicke | 6–12 mm |
| Empfohlene Lagerungstemperatur | 20 °C–30 °C |
| Haltbarkeit | 12 Monate in Originalverpackung |
Technische Werte basieren auf der aktuellen Produktspezifikation und sollten zusammen mit praktischen Materialtests angewendet werden. Landschafts-Kies weist Unterschiede in Kornform, Wasseraufnahme, Reinheit und Schüttdichte auf; daher wird vor großvolumigen Anwendungen ein kleinskaliger Praxistest empfohlen.
Flächenbedeckung und Materialauswahl
Verbrauch entsprechend Material und Verlegeverfahren planen
Der Binderverbrauch hängt davon ab, wie 616‑50 angewendet wird.
Lagerung, Handhabung und Wartung
Eine sachgemäße Handhabung trägt zur Aufrechterhaltung der Produktstabilität bei
FAQ
Frage 1: Sollte der Kies vor der Applikation trocken sein?
Ja. Die Haftfläche und der Kies müssen vor der Applikation trocken gehalten werden. Stauendes Wasser und Oberflächenfeuchtigkeit können die gleichmäßige Verteilung und Aushärtung des Bindemittels beeinträchtigen.
F2. Kann 616‑50 auf eine bestehende Landschaftsoberfläche gesprüht werden?
Ja. Die Sprühapplikation ist eine der vorgeschriebenen Methoden für bereits installierte Landschaftsmaterialien. Die aktuelle Referenzverdünnung beträgt 100 Teile Bindemittel zu 20–30 Teilen Wasser nach Gewicht.
F3. Kann 616‑50 vor der Verlegung mit Kies gemischt werden?
Ja. Bei neuen Kiesverlegungen kann das Bindemittel vorab mit dem Kies vermischt werden. Das aktuelle Referenzverhältnis beträgt 1 Teil Bindemittel zu 25 Teilen Kies nach Gewicht.
F4. Wie lange benötigt 616‑50 zum Aushärten?
Bei einer Referenzdicke von 2 mm sind laut Spezifikation bei Raumtemperatur etwa 18 Stunden für die Anfangshärtung und 24 Stunden für die Endhärtung vorgesehen. Die tatsächliche Trocknungszeit im Freien kann je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lüftung und Verlegebedingungen variieren.
F5. Wie viel Bindemittel wird benötigt?
Für die Sprühapplikation beträgt der Referenzverbrauch des Bindemittels etwa 0,5 kg/m². Bei vorgemischten Kiesanwendungen wird das empfohlene Referenzverhältnis von Bindemittel zu Kies nach Gewicht mit 1:25 angegeben. Der tatsächliche Verbrauch ist je nach Material und Projektbedingungen zu bestätigen.
F6. Welche Informationen sollte ich angeben, wenn ich eine Materialempfehlung anfordere?
Bitte geben Sie die Art des Landschaftsmaterials, die ungefähre Korngröße, die Einbautiefe, die gesamte Applikationsfläche sowie die beabsichtigte Applikationsmethode an. Diese Angaben helfen uns, einen geeigneteren Applikationsansatz zu bewerten und den Materialbedarf abzuschätzen.